Lern- und Erlebnishof
Stiftung Kinderheim St. Clara, Gundelfingen
Kurzbeschreibung
Das Konzept des Lern- und Erlebnishofs der Stiftung Kinderheim Gundelfingen
schafft auf dem Grundstück des Kinderheims St. Clara einen landwirtschaftlichen
und ökologischen Erfahrungsbereich.
Das Projekt wird durch den Verein „Donautal-Aktiv“ gefördert.
Im Verein haben sich Kommunen und eine breite Basis engagierter Donautaler
zusammengeschlossen. Gefördert und unterstützt werden regionale
Partnerschaften und alle Akteure, die sich im Rahmen von Projekten und vielfältigen
anderen Aktivitäten um die Entwicklung des „Schwäbischen Donautals“
bemühen. Ziel ist es, ein Netzwerk zu knüpfen, das alle Angebote
und Aktionen in den Bereichen gesunde Ernährung, Fitness und Bewegung,
Naturerleben und Erholung bündelt, und auch neue Projekte initiiert.
Der Erlebnishof wird direkt auf dem Grundstück des Kinderheims, mit seinen
großzügigen Freiflächen und einem nahe gelegenen Obst- und
Gemüsegarten, umgesetzt. Die Trägerschaft übernimmt die Stiftung
Kinderheim Gundelfingen.
Durch die Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen in die landwirtschaftlichen
Tätigkeiten sollen ihnen Werte bezüglich Herkunft und Wesen von
Nahrungsmitteln vermittelt werden. Bei der Auswahl der Pflanzen und Tiere
wird ein besonderes Augenmerk auf den Anbau von alten Kultursorten und auf
die Haltung alter Haustierrassen gelegt.
Ziel des Projekts
Ziel des Projekts ist die Schaffung eines qualitativ hochwertigen Angebotes
für Kinder und Jugendliche, bei dem eine echte Integration von ökologisch-nachhaltigen
und sozialpädagogisch-therapeutischen Grundsätzen möglich ist.
Dies soll am Beispiel der artgerechten Haltung von Haustieren und der Erzeugung
von regionalen Lebensmitteln unmittelbar erlebbar gemacht werden. Das Konzept
basiert auf dem Fundament eines ganzheitlichen Ansatzes der Verantwortung
für die Schöpfung, wie er auch dem Geiste des franziskanischen Ordens
entspricht.
Die elementaren Ziele des „Lern- und Erlebnishofs“
- Der Grundsatz der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung (Stichwort „Agenda 21“)
- Soziales Engagement und Sozialarbeit
- Vermittlung der Grundprinzipien einer ökologischen und regionalen Versorgung mit Lebensmitteln
Auswirkungen des Projekts in ökologischer,
ökonomischer und sozialer Hinsicht
- Vermittlung einer ressourcenschonenden nachhaltigen Wirtschaftsweise
- Schaffung eines sinnvollen Freizeitangebotes für die Kinder
- Auch andere soziale Einrichtungen sollen mittelfristig das
Angebot des Kinderheims nutzen können - Integration von verhaltensauffälligen Kindern in das Freizeitangebot
- Beitrag zur Eigenversorgung des Kinderheims
- offenes Angebot für die Bevölkerung, an erlebnisorientierten Aktivitäten teilzunehmen
- Erhaltung genetischer Ressourcen im Nutzpflanzenanbau
- Bewusstseinsbildung für gesunde Ernährung
Die Tierhaltung
Die Tierhaltung findet auf dem Gelände des Kinderheims nur während
der Vegetationsperiode statt.
